Das Museum

Im Schatten der altehrwürdigen Stiftskirche steht ein nicht weniger geschichtsträchtiger Bau, dessen Äußeres seit dem 16. Jahrhundert unverändert blieb. Der östliche Teil stammt noch aus dem 10. Jahrhundert, also noch aus der Bestandszeit des von Herzog Tassilo III. im Jahre 769 gegründeten Benediktinerklosters, das um 1143 in ein Kollegiatstift umgewandelt wurde. Der westliche Teil wurde um 1385 gebaut und bekam im 16. Jahrhundert das bis heute erhaltene Aussehen. Die Ziermalereien um die Fenster schufen um 1550 Maler der Brixner Schule. Die ebenerdigen Räume dienten als Speisemagazine, die Räume des Obergeschoßes sind der Kapitelsaal, das Bibliothekszimmer, der Archivraum, die Stube und der Arbeitsraum des Bibliothekars und Schulmeisters. Heute beherbergt das Haus Museum, Archiv und Bibliothek des Stiftes.