St. Salvator im Wildbad

Vermutlich bestand hier, wo fünf Heilquellen entspringen, schon zur Römerzeit ein Heiligtum. Später nutzten es die Benediktiner als Einsiedelei, bis 1591 das Volk daraus eine Kapelle für einen Heiligen namens Salvator machte. Der Flügelaltar scheint ein modernisierter älterer Schrein zu sein, im linken Sockelbild die Darstellung des Wildbads mit Einsiedelei und Haunoldfelsen.

Der Flügelaltar ist eine Kopie des ursprünglichen Altars, der sich heute in der Stiftskirche befindet. Am Altarsockel links sind das Wildbad mit Einsiedelei und die Haunoldfelsen dargestellt.
Bis zum Ersten Weltkrieg war das Wildbad ein Luxushotel und Kurzentrum. Heute zeugen nur noch Ruinen von seiner einstigen Pracht.
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